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Erfahrungsbericht Nina – SIS Student Exchange Programme
Nina aus Brasilien hat am SIS Student Exchange Programme teilgenommen und spricht über ihren Aufenthalt in der Schweiz.
Im Rahmen des SIS Student Exchange Programme verbrachte Nina von der ESB Rio de Janeiro den Januar und Februar 2025 an der SIS Basel. Als wir mit ihr sprachen, befand sie sich in ihrer letzten Woche in der Schweiz, bevor sie nach Hause zurückkehrte. Im Interview erzählt sie von ihren Alltagserfahrungen und persönlichen Herausforderungen bis hin zu unvergesslichen Momenten.
Warum ein Austauschprogramm?
Als sie zum ersten Mal vom Austauschprogramm hörte, war ihre Entscheidung schnell gefallen – sie wollte unbedingt teilnehmen. Die Möglichkeit, zwei Monate lang in einer Gastfamilie zu leben und in einem anderen Land zur Schule zu gehen, passte zu ihrer Neugierde und ihrem Interesse, neue Kulturen zu erkunden.
Es sollte nicht nur eine Reise ins Ausland sein, sondern eine Chance persönlich zu wachsen. Sie wollte aus ihrer Komfortzone heraustreten, unabhängig leben und sehen, wie sich der Alltag in einem neuen Land anfühlt. In ihren eigenen Worten:
„Für mich ist eine Austauscherfahrung im Ausland eine Investition in meine Bildung. Zu lernen, ohne im gewohnten Komfort meiner Familie zu leben – ist eine bewusste Entscheidung meine vertraute Umgebung zu verlassen»
Herausforderungen und Lernmomente
Der Anfang war nicht leicht. Die Ankunft in einer völlig neuen Umgebung war anfangs überwältigend. Nina gibt zu, dass:
"Der Anfang war ein bisschen beängstigend, aber ich habe schnell Freunde gefunden.»
Alles war ungewohnt – die Sprache, das Wetter, die neuen Abläufe. Was jedochhalf, war die Gastfreundschaft der Menschen. Ihre Klassenkameraden waren nett und offen, und in ihrer Gastfamilie fühlte sie sich auf Anhieb wohl. Mit vier Mädchen im Haus waren die Vormittage lebhaft und herzlich.
Obwohl die meisten Leute bereit waren, mit ihr Englisch zu sprechen, bemühte sich Nina Deutsch zu lernen und stiess auf Geduld und Verständnis, wo immer sie es versuchte.
Eines Morgens verpasste sie ihre Tramhaltestelle und landete im falschen Dorf – ein Moment der Verwirrung, der zu einer lustigen Erinnerung wurde. Zum Glück schaffte sie es noch rechtzeitig zur Schule.
Lieblingsmomente
Was Nina am meisten in Erinnerung bleiben wird, sind die alltäglichen Erlebnisse: Spaziergänge am Rhein, sonnige Nachmittage mit Freunden und Familienausflüge nach Bern, Lausanne und Zürich.
Sie war fasziniert vom Schweizer Winter. Vergleichbares Wetter kann sie in Brasilien nicht erleben. Skiausflüge mit der Schule und schneereiche Tage machten ihren Aufenthalt zu etwas ganz Besonderem. Ausserdem entwickelte sie schnell eine Liebe zum Schweizer Essen, vor allem zu Käse und Schokolade und scherzte, dass sie viel von beidem mit nach Brasilien bringen würde.
Rückblickend sagt Nina, dass ihre zwei Monate in der Schweiz ihr geholfen haben, persönlich zu wachsen und sich sogar ihre Pläne für die Zukunft verändert haben. Jetzt kann sie sich vorstellen, eines Tages im Ausland zu studieren, was sie vorher nie ernsthaft in Betracht gezogen hatte.
Ihr Rat an andere, die über eine Teilnahme an dem Programm nachdenken?
“ Mach mit! Es ist so eine schöne Erfahrung. Sei aufgeschlossen und nimm alles Neue auf!!”
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